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![]() Ch.Gianni vom Richcastle
Gianni am 06.02.2009 - gesund und munter 16.06.2000 - 27.03.2009 Plötzlich und unerwartet... wurde uns unser lieber Gianni genommen. Wir alle stehen noch unter Schock und können es nicht glauben. Gianni ist nicht mehr da. Es begann vor ein paar Wochen, dass Gianni auf der linken Hinterhand lahmte. Da er so ein unglaublicher Haudegen war, der sich für sein Bällchen auch jede Klippe hinunter gestürzt hätte, glaubten wir erst an eine Überlastung und schonten ihn. Doch das Lahmen blieb. Der Tierarzt wurde zu Rate gezogen und es wurden wegen eines Arthroseschubs schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel gespritzt und verordnet. Diese zeigten aber kaum Wirkung. Eine Woche später wurde mit einem Durchleuchtungsgerät geröntgt. Man sah deutliche Veränderungen des linken Oberschenkelhalses und des Kugelkopfes. Der Tierarzt diagnostizierte eine Femurkopfnekrose, also ein Absterben des Kugelkopfes durch eine Versorgungs-(Durchblutungs)störung. Es wurde uns empfohlen den Gelenkkopf operativ zu entfernen. Danach würde sich ein Ersatzgewebe bilden und der Hund könnte vermutlich nach 6 Wochen wieder beschwerdefrei laufen. Mit dieser schrecklichen Diagnose fuhr ich mit Gianni nach Hause. Der Familienrat entschied bei einer solch schwerwiegenden Entscheidung noch einen zweiten Arzt zu Rate zu ziehen. So fuhr ich mit Gianni zu Tierklinik nach Mühlhausen. Der dortige Tierarzt fragte wann der Hund das letzte Mal lahmfrei gelaufen sei und als ich antwortete: " Vor ca. 4 Wochen.", wurde die Femurkopfnekrose gleich stark in Zweifel gezogen. So wurde Gianni noch einmal geröntgt und die Aufnahme, welche dann an die Tafel kam, lies all meine Hoffnung schwinden. Der Kugelkopf des linken Hüftgelenkes war nur noch schemenhaft zu sehen und der Oberschenkelhals war auch schon sehr angegriffen. Femurkopfnekrose war es nicht, aber eine sehr aggressive Form von Knochenkrebs! Welcher in diesem Stadium auch sicher schon weit gestreut hatte. Veränderungen waren auch schon an der Lunge sichtbar. Therapie: keine. Man hätte das linke Hinterbein komplett amputieren können um dann darauf zu warten, ob an anderer Stelle alsbald wieder eine neue Stelle anfängt sich aufzulösen. Um eine etwaige starke Knochenhautentzündung auszuschließen, welche ähnliche Veränderungen hervorrufen kann, wurde, um auf Nummer sicher zu gehen, noch ein Blutbild gemacht. Das Blutbild war einwandfrei... normalerweise ein Grund zur Freude. In diesem Fall eine Bestätigung der Diagnose Knochenkrebs. Nach trauriger Rücksprache mit Brigitte und Hubert Brand, welche sich immer so rührend um Gianni gekümmert haben, wurde entschlossen Gianni weiteres Leid zu ersparen. Er schlief in meinen Armen ein. Wir sind diesem Freund sehr dankbar für jede glückliche Minute die er mit seiner unbändigen Lebensfreude und -kraft mit uns geteilt hat. Er war ein großes Geschenk. Sein Wesen wird in vielen seiner Nachkommen weiter leben und wir dürfen in ein paar Tagen hoffentlich sein letztes Geschenk an uns in Empfang nehmen: Sein letzter Wurf mit Lisa (der K-Wurf). Ute Ruoff, 28.03.2009
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Stand: 16.11.10